LADAKH – AKTIVITÄTEN

Ladakh für Bewegungsfreudige

 

Ladakh ist ein Paradies für aktive Menschen. Nachdem Sie es sich in der gemütlichen Unterkunft in den ersten Tagen nach der strapaziösen Anreise haben gut gehen lassen, erwarten Sie ungeahnte Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung. Am besten läßt sich das Land zu Fuß bei einer Trekkingtour erkunden. Pferdchen tragen das Gepäck, und Sie haben Zeit genug, sich auf den langsamen Schritt einzulassen, der Platz für Entdeckungen am Rande des Weges bietet. Aber auch Freund/-innen modernerer bzw. extremerer Natursportarten finden hier ein reiches Betätigungsfeld. Diverse 6.000er bieten Gipfel mit grandiosen 360º-Aussichten, River-Rafting auf dem Indus zeigt Ladakh von der "nassen Seite", per Fahrrad kann man hohe Pässe erklimmen oder Besichtigungstouren unternehmen, mit dem Motorrad kann man die Überlandtour unternehmen oder vor Ort sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, mit dem Jeep geht es in die Gebiete mit Sondergenehmigungen und auf "die ganz Harten" wartet eine abenteuerliche Begehung des zugefrorenen Zanskar-Rivers im Winter.

 

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Zu Fuß unterwegs

 

Trekking in Ladakh ist eine wunderbare Art, die Landschaft voll und ganz zu erfahren, über die Vielfalt von Farben und Formen trockenen Gesteins zu staunen und sich in einen langsameren Lebensrhythmus zu begeben. In dieser Höhe ist Entschleunigung angesagt. Wer sich darauf einläßt, der/die bewältigt so gut wie jeden Pass ohne große Keucherei. Es ist faszinierend zu erleben, was sich mit steter Langsamkeit alles erreichen läßt und wie wohltuend sich diese andere Geschwindigkeit auf einen auswirkt.

 

Trekking in Ladakh ist ganz anders als in den Alpen oder Nepal. Das Land ist sehr dünn besiedelt und es gibt keine Lodges oder Hütten. Auf beliebten Strecken haben sich in der Saison Tea-Tents mit einem kleinen Angebot angesiedelt. Im Prinzip aber nimmt man alles (Zelte, Verpflegung) mit. Um das alles fortzubewegen, werden üblicherweise keine Träger angeheuert (außer im Winter und bei Homestaytreks) sondern Gepäcktiere (kleine Pferdchen oder Esel). Und so begibt sich immer eine kleine Karawane auf den Weg. Unser Angebot beinhaltet üblicherweise: Pferde, Begleitteam, vegetarische Vollpension mit Frühstück, Lunchpaket, Tee und abendlichem 3-Gänge-Menü, Zelte, dicke Isomatten, Camping- und Nationalparkgebühren sowie Transfer zum Trek und nach Leh zurück.

 

Seit 2003 ist es möglich, einige Treks ohne Begleitteam auf der Basis von Himalayan Homestays zu gehen. Hier finden Sie zum Ausdrucken eine Informations-PDF.

 

Die Trekkingstrecken sind zahllos. Es gibt Treks mit festen Anfangs- und Endpunkten, aber bei den meisten kann man an unterschiedlichen Stellen einsteigen, aussteigen, Varianten laufen etc. Anbieten tun wir selbstverständlich alles! Wir haben eine sehr breite Kenntnis der verschiedenen Streckenabschnitte. Die Beschreibung der gängigsten Treks mit festen Streckenführungen lassen sich leicht im Internet ergooglen. Hier haben wir die Trekkinggegenden beschrieben, die dortigen Trekkingmöglichkeiten sowie einige Trekkingstrecken.

 

ZU DEN TREKS

 

Am einfachsten ist es, Sie sagen uns, was Ihre Wünsche an einen Trek sind (Länge, Schwierigkeit, Pässe, Dörfer, Gegend, Einsamkeit, Frequentierung, Sonstiges) und wir schlagen Ihnen etwas Passendes vor. Auch kann man wählen zwischen einem längeren Trek oder einer Kombination von Treks, z.B. zuerst ein Homestay-Trek und danach ein höherer Zelttrek.

 

Neben den aufgeführten Treks "von der Stange" zeigt ein Blick auf die Landkarten, dass es noch zahllose weitere Trekkingpfade und Möglichkeiten von Touren gibt. Diese Strecken werden sehr selten bis gar nicht begangen und es gibt auch keine Trekkingguides, die sie bereits mehrfach gelaufen sind. Um Ihnen aber trotzdem die Möglichkeit zu geben, eine unbekannte Strecke zu wandern, bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines sogenannten Explorer-Treks an.

 

Wer keine mehrtägigen Treks gehen möchte oder sich für einen größeren Trek zusätzlich zu Besichtigungen einlaufen möchte, denen empfehlen wir eine Fülle von Tageswanderungen in unterschiedlichen Gegenden, Höhen, Schwierigkeitsgraden und Längen. Bitte kontaktieren Sie uns für nähere Infos.

 

Ein paar Worte zum Thema Ökologie
Wer in Ladakh trekken geht wird schnell feststellen, dass es ein Müllproblem gibt. Insbesondere die üblichen Campingplätze sind oft übersät mit alten Konservendosen und Plastikmüll. Auch mangelt es an einigen Plätzen an Toilettengelegenheiten, so dass es diesbezüglich ebenfalls ein Problem gibt. Yangla Tours hält von daher einige Punkte zur Problemvermeidung für selbstverständlich:

  • keine Mitnahme von Konserven auf Treks, die 5 Tage oder kürzer dauern
  • vermehrte Mitnahme von einheimischen Produkten (z.B. Aprikosenmarmelade statt indische Produkte, Aprikosenkerne, getrocknete Aprikosen und Äpfel sowie geröstete Gerste zum Knabbern, Minztee)
  • Wiedermitnahme des nicht-brennbaren Mülls nach Leh
  • Mitnahme eines Toilettenzeltes mit Spaten
  • zur Brennstoffeinsparung empfehlen wir die Mitnahme von Micropur oder Wasserfiltern statt sich das Wasser abkochen zu lassen
  • Aufräumtreks zum Saisonende (zu einem Sonderpreis kann daran teilgenommen werden, bitte erkundigen Sie sich nach den Angeboten)

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Auf dem Wasser unterwegs

 

Rafting ist eine Möglichkeit, Ladakh einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Insbesondere in den heißen Monaten Juli und August kann eine Fahrt auf dem Wasser angenehm erfrischend wirken. Rafting ist auf dem Zanskar-River und dem Indus möglich. Ein erfahrener Kapitän führt das Boot die Strecken herunter, deren Schwierigkeitsgrad bei I bis IV+ liegt. Die TeilnehmerInnen paddeln nach seinen Anweisungen. Die Zeiten und der Schwierigkeitsgrad sind selbstverständlich abhängig von der Wasserhöhe. Je mehr Wasser der Fluss führt (also je früher im Jahr), desto schneller ist das Boot und umso schwieriger die Strecke.

STRECKE DAUER  GRAD
 Karu bis Choglamsar (Indus)  3 Std. I
 Phey bis Nimmu (Indus)  3 Std. II - III
 Nimmu bis Alchi (Indus) 3 Std.  IV+
 Chilling bis Nimmu (Zanskar) 3-4 Std. III - IV
Karu bis Nimmu (Indus) 2 Tage I - III
 Padum bis Nimmu (Zanskar) 4 Tage IV

Die Stundenangabe bezieht sich auf die Zeit, die auf dem Fluss verbracht wird. Das Angebot beinhaltet Transport, ggf. Unterkunft in Zelten, Verpflegung, Schwimmweste, evtl. Neopren-Anzug, den Kapitän und das Boot. Ein Boot trägt maximal 8 Leute. einer kleinen wasserdichten Tasche oder Tonne können Kameras für Pausen zwischen den Stromschnelen verstaut werden. In Außerdem gibt es immer Begleit-Kayaks für schnelle Hilfe.

 

Die Strecke Padum - Nimmu beinhaltet eine 2tägige Taxifahrt nach Zanskar, von dort werden ca. 4 Tage auf dem Wasser verbracht.

 

Alle Angaben sind unter Vorbehalt und abhängig vom Wasserstand der Flüsse!

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Motorisiert unterwegs

 

Per Jeep geht es in die seit 1994 neu eröffneten Provinzen Da Hanu, Nubra-Valley und Changthang. Bzw. Sie fahren in einem bequemen Auto wie Innova, Xylo, Tata Sumo o.ä. Der Begriff Jeep-Safari stammt noch aus Zeiten der sehr schlechten Straßen. Diese sind inzwischen deutlich besser geworden.

 

Bei einem Besuch der Seen wird in zumeist fest installierten Deluxe-Zeltcamps auf ca. 4.500 m übernachtet (eine gute Akklimatisation ist Voraussetzung!). Im Nubra-Tal wählt man zwischen Deluxe-Zeltcamps oder Gasthäusern. In den Da Hanu Dörfern gibt es sehr einfache Gasthäuser. Wo wie lange gestoppt wird, können die Reisenden unter Berücksichtigung des Zeitplanes selbst bestimmen. Da für diese Gebiete eine Sondergenehmigung notwendig ist, muss vorher ein Permit erstellt werden. Das geht schnell und unkompliziert.

 

Tsokar und Tsomoriri-See (Changthang)
Die Straße führt südöstlich von Leh in das Rupshu-Tal, welches nur von einer kleinen Anzahl von Changpas, nomadischen Viehhirten, die ebenfalls mit Lahaul und Spiti Handel treiben, bewohnt wird. Dörfer sind hier nur wenige zu finden, dafür gibt es in dieser Gegend viele Tiere zu beobachten: Kyang, Rotfuchs und der ganz seltene Schneeleopard. Schwarznackenkraniche und Gänse fliegen das Seeufer in den Sommermonaten zum Brüten an. Der Tsokar See ist ein Salzsee, an dessen Ufern Enten leben. Der Tsomoriri-See ist umgeben von bis zu 6.600 m hohen schneebedeckten Bergen. Am Seeufer befindet sich das Dorf Korzok mit ca. 100 Familien und einem über 350 Jahren alten Kloster (30 Mönche des Gelugpa-Ordens).

 

Tag Programm
Tag 1 Leh - Chumathang (Heisse Quellen) - Korzok (Tsomoriri), Fahrtzeit ca. 7 Std.
Tag 2 Tag am See, wo das Wildleben genossen und die Changpa-Nomaden besucht werden können
Tag 3 Fahrt durch das Puga Valley (Gouvernment-Schule für Nomadenkinder) zum Tsokar-See, Fahrtzeit ca. 6 Std.
Tag 4 Tag am See
Tag 5 Über den Taglang-la (mit 5.300 Metern der zweithöchste befahrbare Pass Ladakhs) zurück nach
Leh, Fahrtzeit ca. 6 Std.

Selbstverständlich können die Seen auch in 3 Tagen besichtigt werden, jedoch hat man dann nicht so viel Muße für Spaziergänge, Naturbeobachtungen, Kontakte.

 

Pangong-See (Changthang)

Die Straße führt über den 5.300 m hohen Pass Chang-la, östlich von Leh. Durch die Dörfer Tangtse und Muglib erreicht man den Pangong See. Seit 2010 kann man ca. 30 km am Südufer entlangfahren und in drei Ortschaften nächtigen: Spangmik, Man und Merak. Der Pangong-See liegt auf 4.260 m Höhe, ist 136 km lang und gehört zu ¾ zu Tibet. Der salzhaltige See beheimatet eine vielfältige Vogelwelt. Die Fahrzeit beträgt ab/bis Leh je ca. 5-6 Stunden. Man sollte mindestens drei Tage für eine Tour veranschlagen. Der See wechselt je nach Wetterlage die Farbe, an seinem Ufer kann man wunderbare Spaziergänge unternehmen und zwischen Man und Merak lockt die Besteigung des 4.760 m hohen Pangong Kangri Chogota.

 

Hier ist eine Datei für eine 8-tägige Tour zu allen drei Seen als PDF.

 

Nubra Valley

Nördlich von Leh, über den Pass Khardong-la (5.359 m) erreichbar, liegt die Region Nubra. Bis in die jüngste Zeit zogen hier Karawanen entlang. Mit einer etwas üppigeren Vegetation als in anderen Teilen Ladakhs gilt die Nubra Region als "Blumengarten". Dieser Name ist jedoch für einige Reisende Quelle großer Enttäuschung geworden: selbstverständlich ist auch das Nubra-Tal eine Hochgebirgswüste mit sehr viel Steinen und Geröll. Hier sind einige interessante Klöster in Hundar, Deskit und Sumur zu finden, die Einsiedelei Ensa hoch über Panamik, der heilige See Yarab Tso, die heißen Quellen von Panamik, Sanddünen am Zusammenfluss von Nubra und Shyok sowie einige der übriggebliebenen Kamele, die früher als Karawanentiere genutzt wurden und auf denen man heutzutage reiten kann. Das Nubra Valley läßt sich im Schnelldurchgang in 3 Tagen oder gemütlicher in mehreren Tagen besichtigen. Seit 2010 kann man von Hundar aus weiter westwärts bis in die baltische islamische Ortschaft Turtuk fahren. Im selten besuchten Osten befinden sich einige Ortschaften mit kleinen Klöstern und Homestayunterkünften.

 

Dah Hanu
In einer idyllischen Umgebung gibt es mehrere indoarische Ortschaften, die besucht werden können mit den Hauptdörfern Beema und Dah. In diesem Teil Ladakhs leben Ladakhis arischer Abstammung, d.h. hier sind häufig blaue oder grüne Augen und helle Haare anzutreffen. Auch ist die traditionelle Kleidung ganz unterschiedlich zu der von Restladakh. Auf dem Kopf wird meistens Blumenschmuck getragen. Das ist hier möglich, da sich in dieser Gegend bessere Blumenzucht betreiben läßt.

 

Hauptort ist Dah, ein malerisches Dorf, dessen Häuser an steilen Hängen gebaut sind. Auf dieser Höhe von nur 2.900 m wachsen viele Walnuss- und Aprikosenbäume und sogar Weintrauben, die im Herbst zu Wein verarbeitet werden. Im Juli findet ein mehrtägiges Erntefest statt.

 

Man fährt entweder von Leh aus bis Dah und zurück oder weiter über Batalik nach Kargil. Da die Dörfer nur 150 km von Leh entfernt sind und keine größeren Steigungen überwunden werden müssen, bietet es sich an, weitere Klöster oder Orte an der Strecke entlang des Indus zu besuchen oder den Besuch mit einem Ausflug nach Lamayuru zu kombinieren. Es gibt auch eine kleine Querstraße zwischen Sanjak und Khangral.

 

Zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie hier eine ausführlichere PDF

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Ganz hoch hinaus

 

Expeditionen auf sehr hohe Berge hat diese Gegend nicht zu bieten, jedoch locken einige Gipfel über 6.000 m in Ladakh sowie die 7.000er Zwillingsgipfel Nun und Kun in Zanskar. In Ladakh muss man Gipfelgebühren zahlen - Gipfel bis 6.200 m gelten als Trekkingberge und sind nicht so teuer (40 Euro p.P.), Gipfel darüber dagegen recht teuer (je nach Gruppengröße). Zu den Expeditionen zählt ebenfalls die winterliche Begehung des Flusses Zanskar, die wegen der manchmal offenen Stellen in der Eisdecke nicht ungefährlich ist.

 

Stok Kangri 


Der Stok Kangri ist ein 6.120 m hoher Berg (Kategorie Trekkingberg) direkt Leh gegenüber auf der anderen Indusseite. Eine Tour dauert 4-5 Tage. Ausgangspunkt ist Stok. Von dort sind ca. 2.500 Höhenmeter zum Gipfel zu bewältigen. Oben liegt zu jeder Jahreszeit Schnee, d.h. Pickel und Steigeisen sowie Seile (bei uns incl.) müssen mitgenommen werden. Packpferde erleichtern den Anstieg. Man kann den Stok Kangri auch in den Markha-Valley-Trek integrieren.

 

Kang Yaze 


Der Kang Yaze ist ein 6.400 m hoher Berg, der vom Hochtal in Nimaling aus bestiegen wird. Ausgangspunkt ist Shang Sumdo. Von dort geht es über den Kongmaru-la (5.150 m) nach Nimaling. 2-3 Tage werden für den Anstieg in das Base Camp gerechnet, ein weiterer zum Advanced Base Camp und danach benötigt es einen Tag für den Gipfel sowie Rückkehr in das Base Camp. Man kann auch nur bis zur 6.200 m hohen Schulter gehen. Das gilt als leicht, bietet aber trotzdem herausragende Aussichten. Die technischen Schwierigkeiten starten erst danach.

 

Dzo Jongo

Neben dem Kang Yaze liegt der etwas niedrigere Dzo Jongo mit 6.280 m. Der Aufstieg erfolgt ebenfalls vom Advanced Base Camp. Man besteigt ihn alleine oder zusammen mit dem Kang Yaze. Beide kann man in eine Markha-Valley-Trekkingtour integrieren.

 

Matho West

Der 6.230 m hohe Gipfel über der Ortschaft Matho läßt sich am besten in eine Trekkingtour von Shang Sumdo nach Stok integrieren. Nah an Leh und wenige GipfelstürmerInnen lassen den Berg zu einem attraktiven Ziel werden.

 

Changthang


Um den Tsomoriri-See liegen einige Berggipfel über 6.000 m, die gut bestiegen werden können: Chalung (6.500 m), Chamser Kangri (6.600 m), Lungser Kangri (6.650 m) auf der Ostseite und Yalung Nong (6.080 m) sowie die Mentok-Gipfel I (6.250 m) und II (6.210 m) auf der Westseite. Incl. An- und Abreise von Leh ist eine Gipfelbesteigung in 6 Tagen möglich. Selbstverständlich kann man aber auch einige Gipfel kombinieren. Da man sich bereits ab der 1. Nacht auf über 4.500 m befindet, ist eine ordentliche Akklimatisation unerläßlich! 2014 wurden Chamser und Lungser Kangri geschlossen - wir warten auf eine Wiedereröffnung.

 

Nun Kun


Die 7.000er Zwillingsgipfel Nun (7.135 m) und Kun (7.090 m) liegen in Zanskar. Kun wurde 1913 vom italienischen Bergsteiger Piacenza erstbestiegen, Nun erst 1953 von der Schweizerin Madame Claude Kogan. Die Anreise erfolgt über Kargil nach Parkachik, von wo der Aufstieg in ca. 10 Tagen begonnen wird.

 

Chadar (winterliche Flussbegehung)

Wenn der Zanskar-River im Winter zugefroren ist, bietet er den Zanskaris eine relativ schnelle Möglichkeit, in das Industal und somit nach Leh zu gelangen. Wer dieses Abenteuer im Januar oder Februar mitmachen möchte, muss sich auf ca. 8 Tage Wanderung über einen stellenweise undichten Fluß und eiskalte Nächte im Zelt einstellen. Zurück muss entweder die gleiche Strecke gegangen werden oder der Hubschrauber holt einen in Padum ab oder es wird auf den Frühling mit der Öffnung der Straße gewartet. Selbstverständlich kann man auch nur bis Lingshed und wieder zurück gehen.

 

Es gibt lassen sich noch weitere unbekanntere und evtl. auch unbestiegene Gipfel finden - sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Neues erkunden möchten!


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Unterwegs mit zwei Pedalen

 

Ladakh ist kein traditionelles Radfahrland. Bei meinem ersten Besuch 1993 habe ich gar kein Fahrrad gesichtet. In den folgenden Jahren kamen immer mehr Touristen mit Fahrrädern, die gerne bestaunt wurden. Inzwischen sind auch diverse Ladakhis in Besitz eines Drahtesels. Allerdings ist das Radfahren außer im Industal weiterhin recht unbequem. Die Straßen sind steil und oft in schlechtem Zustand (und wenn nicht, dann rasen die Autos). Die motorisierten Verkehrsteilnehmer sind eher rücksichtslos, und oft wird man mit Auspuffgasen eingenebelt. Wen das nicht schreckt, auf den warten die höchsten befahrbaren Straßen der Welt in einer atemberaubenden Landschaft. Man kann von Manali nach Leh fahren, von Leh über den Khardong-la in das Nubratal und von Leh über Kargil nach Padum oder Srinagar. Eine weitere Idee ist die Changthang-Rundtour, für die man aber sehr gut höhenangepasst sein muss, da man sich meistens auf mindestens 4.500 m befindet. Der Teil der Strecke ist eine holperige Sandpiste. Hier lohnt sich das Rundum-Paket mit Begleitfahrzeug, Zelten, warmen Matten und einem Koch.

 

Wem diese Mehrtagestouren zu viel sind und aber trotzdem gerne einmal in die Pedale treten möchte, der kann eine Tagesradtour ab Leh auf selten befahrenen Straßen buchen. Die Leihräder sind ordentliche Mountainbikeräder, mit denen man gut auf den teils etwas schotterigen Straßen zurecht kommt.

 

Eine Übersicht der Radfahrmöglichkeiten können Sie hier herunterladen als PDF.

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Unterwegs mit Royal Enfield

 

Ladakh reizt sehr zum Motorradfahren. Die Verkehrsdichte ist vergleichsweise gering und die einen umgebende Bergwelt grandios. Die Straßenverhältnisse sind unterschiedlich: während die Straße im Industal gut asphaltiert ist, haben andere Strecken mehr oder weniger Tücken. Wer nach Padum aufbricht muss sich im Klaren sein, dass es eine sehr staubige, steinige Angelegenheit sein wird. Das Nubratal ist recht gut zu meistern, nur um den Pass herum ist es etwas schwieriger. Im Changtang ist zwischen Tsomoriri- und Tsokar-See wenig Asphalt.

 

Ein besonderer Reiz ist natürlich eine Reise von Delhi oder Chandigarh evtl. sogar über Spiti nach Ladakh. Man kann sich dort Motorräder ausleihen (Enfield, Honda und Yamaha sind die üblichen Marken), die dann zurück transportiert werden, während man selber das Flugzeug nimmt. Yangla Tours organisiert Ihnen gerne ein Rundum-Paket mit Unterkünften und, wenn gewünscht, Begleitfahrzeug. Allerdings gibt es eine kleine Komplikation zwischen Himachal Pradesh (Spiti, Manali) und Ladakh: man darf das Motorrad nicht durchgängig nutzen sondern muss in Sarchu tauschen.

 

Für kürzere Ausflüge kann man sich bei uns ebenso ein Motorrad ausleihen. Man benötigt nur den Führerschein. Die Ausleihgebühr ist ohne Benzin (Achtung: Die Tankstellendichte ist teilweise gering, unbedingt vorher informieren!). Ein Helm ist beim Ausleihen erhältlich. Ganz klassisch ist natürlich eine Royal Enfield.

 

Hier ist eine Datei für eine Tour zu den drei Seen im Changthang als PDF

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