Religion

Der Gottheiten sind da viele…

 

Rajasthan ist zwar überwiegend hinduistisch, aber man findet hier diverse Gelegenheiten, andere religiöse Bauwerke oder Gemeinschaften zu besuchen. Außerdem wäre Rajasthan nicht Indien, wenn es nicht auch hier sehr spezielle einzigartige Orte/Tempel gäbe, von denen sicherlich noch sehr viel mehr entdecken lassen, als hier aufgeführt werden. Und drittens gibt es noch den Volksglauben, der je nach Regionen und Volksgruppen unterscheidbar ist. Aber auch der Aberglaube regelt in vielen Gegenden noch diverse Alltagshandlungen. Fragen Sie am besten Ihre Guides danach.

 

Für den Hinduismus ein besonders wichtiger Ort ist Pushkar mit seinem heiligen See, umrundet von 52 Badeghats. Dort kann man viele Hindus bei ihren Ritualen beobachten oder auch selber eine Puja von einem Priester durchführen lassen.

 

Sehr spannend ist ein Besuch eines aktiven Dorftempels, den wir gerne in Ihre Reise einbauen können.

 

Das größte Zentrum des Islams ist in Ajmer mit seiner beeindruckenden Moschee. Aber auch in Jodhpur schallt der Muezzinruf frühmorgens durch die Altstadt.

 

Ebenfalls in Jodhpur haben wir eine protestantisch-methodistische Gemeinde mit ca. 500 Mitgliedern ausgemacht, die sonntags um 9:00 zur Messe gehen. Dazu ist man herzlich eingeladen. Auch in Bikaner gibt es eine Kirche, die man besuchen kann. Die christliche Bevölkerung beträgt hier ca. 5 %.

 

Die Zentren des Jainismus befinden sich in Mt. Abu und in Ranakpur. In Ranakpur ist die beeindruckendste Tempelanlage zu besichtigen – kleinere Tempel gibt es in vielen Orten Rajasthans.

 

Bezüglich der „speziellen Orte“ haben wir bisher folgendes anzubieten:
– Rattentempel Karni Mata in Deshnoke (bei Bikaner)
– Exorzistentempel in Balaji (zwischen Agra und Jaipur)
– Bullet Baba Tempel bei Rohet (dort werden einer Bullet Enfield spirituelle Kräfte zugesagt)
– Amaj Mata Tempel mit einer Art Orakel (bei Kumbalgarh)

 

Am bekanntesten ist die Volksreligion der Bishnoi, berühmt geworden durch eine Baumumarmaktion im Jahre 1730, wo sie gegen die Fällung diverser Bäume protestierten und lieber selber dabei starben als den Kampf aufzugeben.

 


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