Machen Sie das Beste daraus – und entdecken Sie Indien davor oder danach auf einer eigenen 1–2-wöchigen Reise!
Immer mehr Menschen in Europa lernen Inderinnen und Inder kennen – als Kommilitoninnen, ArbeitskollegInnen oder durch internationale Projekte. Wenn in Indien geheiratet wird, sind die Feste oft groß – mit hunderten oder sogar über 1.000 Gästen. Eingeladen werden nicht nur Verwandte, sondern auch FreundInnen und Bekannte. Wahrscheinlich haben auch Sie eine Einladung erhalten.
Wenn es zeitlich und finanziell möglich ist: nehmen Sie die Einladung unbedingt an – und planen Sie gleich ein paar zusätzliche Tage ein!
Die indische Familie kümmert sich üblicherweise hervorragend um die ausländischen Gäste, besorgt eine Unterkunft und bietet oftmals auch noch ein kleines Ausflugsprogramm mit an. Aber wenn Sie schon einmal dort sind, warum nicht die Gelegenheit nutzen, noch mehr vom Land zu erleben?

Hochzeiten in Indien können sehr unterschiedlich sein – je nach Region, Glaubensrichtung oder Familienstatus. Ob in den Bergen Ladakhs, den Palästen Rajasthans, den Stränden Goas oder in den Metropolen wie Mumbai: Jede Hochzeit hat ihren eigenen Stil.
Eines haben sie jedoch gemeinsam: Es wird bunt, festlich und oft ausgiebig gefeiert. Viele Gäste, prunkvolle Kleidung, Musik, Tanz und köstliches Essen prägen die Tage rund um die Trauung. Oft erstrecken sich die Feierlichkeiten über mehrere Tage, mit Vorab-Ritualen, Henna-Zeremonien (z. B. Mehndi in Rajasthan oder Gujarat) und abendlichen Tanzfesten.
Als Gast sind Sie herzlich willkommen! Selbst entfernte Bekannte werden integriert, versorgt und in Gespräche eingebunden. Indische Hochzeiten sind nicht nur ein Fest für das Brautpaar, sondern ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem Familien, Freunde, Nachbarn und oft ganze Gemeinschaften zusammenkommen. Sie sind Ausdruck von Tradition, Identität und Lebensfreude – laut, bunt, emotional und unvergesslich.

Eine große indische Hochzeit dauert oftmals mehrere Tage und manchmal gibt es auch Lücken zwischen den Feierlichkeiten und/oder vor und nach den von den Gastgebern organisierten Einladungsprogramm. Eine gute Gelegenheit, noch 1-2 Wochen selber gestalten bzw. gestalten zu lassen. Dabei stimmen wir uns mit dem Hochzeitsprogramm ab.
Vielleicht soll es ja auch eine Kombination werden? Verlassen Sie sich auf unsere Ideen und unsere gute Organisation und …

K. und F. , ein Paar aus Bayern, sind zu einer Hochzeit in Delhi eingeladen – incl. einem zusätzlichen Besichtigungsprogramm mit Taj Mahal, Palästen usw. Sie traten mit dem Wunsch an uns heran, anschließend noch mehr von Land und Leuten mitbekommen zu wollen. Also haben wir sie in die Wüste geschickt….
Hier ihr Bericht:
Die Hochzeitsfeierlichkeiten hatten mit einer Kennenlern-Poolparty in unserem Hotel begonnen, das Essen war herrlich, die Menschen freundlich und offen und es waren Tänzerinnen aus Rajastan zur Unterhaltung da. Die Hochzeit selbst war etwas langatmig, wie Sie das ja auch kennen, aber für uns natürlich sehr interessant. Unsere „Trachtler“ haben dann mit dem Bräutigam in seinem „Hochzeitskostüm“ einen Schuhplattler getanzt was sehr zur Unterhaltung der indischen Familie beigetragen hat. Ganz erstaunt haben sie uns auch beim „Paartanz“ beobachtet. Ich nehme an, das ist in Indien nicht üblich, dass Männer und Frauen Arm in Arm tanzen.
Die Rundreise war anstrengend (Paläste, Tempel etc. in Hülle und Fülle) aber auch natürlich sehr interessant und gut geplant vom Hochzeitspaar. Allerdings haben wir hier noch mal hautnah mit erlebt, dass in Indien die Zeit keine Rolle zu spielen scheint. Es hat sich immer alles um mindestens 30 bis 90 Minuten verschoben, was aber für die Inder normal zu sein scheint.
Unsere Wüstentour hat mit dem Kennenlernen von Bhawani begonnen und er war uns von Anfang an sympathisch wenn er auch auf uns anfangs etwas sehr zurückhaltend gewirkt hat, was sich aber dann im Laufe der Zeit geändert hat. Naja er wusste ja auch nicht was da auf ihn zukommt.:-) Er hat uns zu einem Bürgermeister gebracht der ein Bishnoi ist und wir darüber hier in Deutschland schon vorher gehört hatten und ihn fragten, ob diese hier auch leben würden. Diese Glaubensgruppe beschützt Tiere und verteidigt deren Rechte.
Bei Bhawani in Siana war es sehr sehr nett und die Männer die für ihn arbeiten haben uns höflich und zuvorkommend behandelt, was für uns am Anfang sehr befremdlich war, da wir es nicht gewohnt sind so bedient zu werden. Bei der Wüstentour hat alles geklappt und wir waren überwältigt von der Schönheit der Natur und den Wüstenbewohnern. Ich (K.) habe dann sogar mal geheult, weil es so schön war und ich ja wusste, dass wir das vermutlich nur einmal in unserem Leben erleben und sehen dürfen. Vor allem das Zusammentreffen mit den Kindern in der Wüste hat mich sehr berührt.
Wir haben auf dem Camelcart unter freiem Himmel geschlafen und hatten in der ersten Nacht tierischen Besuch: 2 Bullen brüllten und kämpften neben unserem Schlafplatz und in der Nacht ist etwas Katzenähnliches neben mich gehüpft und dann aber gleich erschrocken wieder verschwunden. Das Essen in der Wüste war etwas einseitig (Es gab immer Reis mit abwechselndem Gemüse und Dhal), aber es ist uns eh so gut gegangen und wir waren rundum zufrieden. Das beste waren dann immer die frischen Früchte und wir haben die Tage wirklich genossen.
Ich (K.) bin zwei Tage auf dem Kamel Mumal gesessen und dann am dritten Tag auf dem Kamel-Car mitgefahren, weil ich nicht mehr sitzen konnte. Die Kamel-Männer haben uns dann versucht Hindi beizubringen und sich mit uns zu unterhalten, was dann für uns lustig und interessant war. F. hat die ganze Tour durchgehalten und das Kamelreiten auf Suwa genossen.
Es war eine tolle Reise, die wir nicht vergessen werden. Wir haben auch u.a. Suman und Mitu, Frau und Tochter von Bhawani, kennengelernt und haben uns sehr gut verstanden. Suman hat sich sehr um uns gekümmert und uns dann in der Nacht noch mit einem Tuktuk zum Hotel begleitet, da unser Taxi nicht mehr gekommen ist.
Vielen Dank für dieses Indien-Erlebnis, wir werden immer wieder gerne an die Menschen denken, die uns so nett und herzlich aufgenommen haben.
Den Tourplan finden Sie in diesem link
J. ist mit Ihrer Mutter H. zu einer Hochzeit in Mumbai eingeladen. Diese findet in 2 Teilen statt, zuerst feiert man in Mumbai und lädt die Gäste zu einer Nacht nach Kolhapur ein. Ein paar Tage später finden weitere Feierlichkeiten statt. Da beide noch nie in Indien waren, haben Sie sich eine Einführung gewünscht und weitere Arrangements für die Zeiten dazwischen und danach – alles nicht zu weit entfernt. Also haben wir ihre Indienreise mit Mumbai, Maharashtra und Karnataka rund gemacht….
Den Tourplan finden Sie in diesem link